Camper soweit das Auge reicht – und sie kommen näher!

Hallo meine Lieben! Vor einigen Wochen hatte ich euch bereits davon berichtet, dass bei uns so etwas wie Camping-Fieber ausgebrochen ist. Und wisst ihr was? Ich glaube, es wird schlimmer! Seit wir uns mit der Thematik beschäftigen, sehe ich überall nur noch Kastenwagen, Camper und Wohnmobile. 🚐

Als ich neulich durch unsere relativ kurze Einbahnstraße lief, begegneten mir ein VW California TDI, mind 2. selbstausgebaute Busse und ein alter teilintegriert Hymer Swing, ein alter Vanagon von Westfalia und gleich drei (!) Nuggets. In den umliegenden Straßen sieht es ähnlich aus. Es fühlt sich beinahe so an, als würden wir von Kastenwagen und Wohnmobilen umzingelt. Es ist verrückt. Dabei sind wir auf unserem Weg zur Entscheidung noch nicht wirklich weiter gekommen, ganz im Gegenteil. Waren wir am Anfang noch davon überzeugt, unbedingt ein Querbett haben zu wollen, tendieren wir mittlerweile aufgrund unserer Körpergröße zu Längsbetten.

Der Kasten der anderen

Allerdings, wir können bereits sagen, was wir auf keinen Fall wollen: ein Raumbad. Wer möchte schon auf dem Weg ins Bett durch die Duschtasse laufen? Wir nicht. Aber auch hierfür gibt es Liebhaber. Beispielsweise den Acky von VanFan, der mit seinem Rusty, einem Globecar Campscout, durchs Land tingelt und dabei alles mögliche in seinem Blog oder als Video festhält (Roomtours, Messebesuche, Van-Treffen oder nützliche Hinweise). Solche Seiten sind für uns eine sehr gute Orientierungshilfe auf dem Weg zur Frage: Was wollen wir eigentlich?

Sie sind aber auch äußerst gefährlich! So manch ein Camperleben lässt bei uns das Fernweh regelrecht aufheulen. So geraten wir bei der Schottland-Tour von Kai und seinem Zottl, einem Globecar Campscout B,  regelmäßig in eine Zwickmühle: Ausschalten, weil das Fernweh drückt und wir echt neidisch sind oder weiter gucken, weil die Bilder schön und der Klappskalli wirklich unterhaltsam ist. Kai ist übrigens ein Raumbad-Verweigerer 😉 Neben seinen Touren, gibt auch er nützliche Tipps und Empfehlungen oder lässt seine Zuschauer an Messebesuchen teilhaben.

Endlich drin

Vor kurzem erst standen wir übrigens endlich in unserem ersten Kastenwagen. Wir haben unseren Urlaub nach Eckernförde genutzt, um uns in der Gegend einige Händler anzuschauen. Daher sind wir uns nun relativ sicher, kein Raumbad zu wollen und daher auch unser Schwenk von „unbedingt Querbett“ zu „Längsbett, unbedingt Längsbett“.

Was wir bisher denken zu wissen (Stand 26.09.2019):

  • 6,0 bzw. 6,4 m Länge
  • Keine Einzelbetten. Doppelbett ist Pflicht. Und es soll auch keine große Lücke am Fußende bleiben.
  • Apropos Füße: Schrank oder Trennwand zwischen Fußbereich und Küchentheke. Keine Füße auf der Küche!
  • Seitenfenster im Bad ist Pflicht
  • kein Raumbad
  • vernünftiges Waschbecken sollte drin sein
  • Coupé: Das schlechte aus beiden Welten. Soll heißen: auf das Ablagefach über dem Fahrerhaus können wir gut verzichten, wenn wir dafür ein Skyroof bekommen. Sonst lieber Stauraum.
  • Rahmenfenster sind schick – aber es geht auch ohne
  • Holzoptik im Bad geht gar nicht
  • Holz mit Rotstich ist ein No-Go
  • Heavy-Chassis
  • Fahrradträger wäre chick
  • Fliegengitter und Markise sind ein Muss

(Liste werde ich im Laufe der Zeit ergänzen)

Ehrlicherweise wird die Suche nach dem passenden Camper respektive DEM Kastenwagen umso schwerer, je mehr man sich informiert. Nichts desto trotz werden wir demnächst auf eine Reisemobil- und Camping-Messe gehen, um weitere Begehungen vorzunehmen. Möglicherweise wird es sogar die diesjährige Caravan Bremen im November. Höchstwahrscheinlich werden wir mit so vielen Eindrücken zurückkehren, dass wir uns anschließend erst einmal verkriechen wollen. Das macht aber nichts. Realistisch gesehen, wird das mit dem Kauf unseres Campers sowieso erst 2021 was  … 🙃

So, an diese Stelle bin ich dann erst einmal raus. Ich seufze jetzt noch eine Runde in mein Kissen und widme mich dann wieder den wichtigen Dingen des Lebens 😉

 

🚐 🧡 🌻 🚐 🧡 🌻 🚐 🧡 🌻 🚐 🧡 🌻 🚐

 

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